Woher  das Wort "Tarot" genau kommt, ist nicht gesichert. Wahrscheinlich jedoch ist, dass der Begriff "Tarot" mit der hebräischen "Tora" und mit dem lateinischen Wort "Rota" (Rad), dem Rad der universellen Kräfte  in Verbindung gebracht wurde. Der bedeutendste Tarot-Forscher des 20. Jahrhunderts, Dr. Paul Forster Case (1884 - 1954), hat jedenfalls aus den vier Buchstaben T - A - R - O den lateinischen Satz geformt:                                                                                                         Auf deutsch bedeutet das: "Das Rad des Tarot betet die Thora der Hathor": Da Hathor, eine Tochter des ägyptischen Sonnengottes Re, eine Einweihungsgöttin ist und das Wort "Thora" hier als Synonym oder Platzhalterfür die "letzte Wahrheit" oder das "oberste Gesetz" gilt, wird dieser Satz gemeinhin mit, "das Rad des Tarot verkündet das Gesetz der Einweihung", übersetzt. Somit kann das Tarot als eigener Einweihungsweg verstanden werden. Es gibt viele Spekulationen über die Ursprünge des Tarot! Sicher ist, dass das Tarot lange vor der New Age Bewegung da war und durch die Jahrhunderte das Wissen der Eingeweihten bewahrt hat. Das Tarot besteht aus 22 großen Arkanen, 40 kleinen Arkanen und 16 Hofkarten. Das Wort Arkana bedeutet "Geheimnis", die Hofkarten hüten das Wissen um die Qualitäten der elementaren Kräfte in ihrem ursprünglichen Ausdruck. Bekannt ist das Tarot vorwiegend als Kartenorakel. Aufgrund der Symbolik und der archetypischen Darstellungen gelingt es mit Hilfe des Tarot leicht mit dem Unbewussten in Verbindung zu treten, Situationen zu erkennen und zukünftige Wahrscheinlichkeiten aufzuzeigen.   Da sich das Geheimnis selbst schützt, bleibt es dem Suchenden überlassen, ob er die Weisheit des Tarot durch stetiges Studium erforscht und  hinter die Schleier des Vordergründigen zu sehen wünscht. ROTA TARO ORAT TORA ATOR